Yappiez – 7 Top Katzenpflege Tipps

Yappiez – 7 Top Katzenpflege Tipps

0 comment



Das beliebteste Haustier der Deutschen ist immer noch die Katze. In 2020 lebten rund 15,7 Millionen Katzen in deutschen Haushalten. Welche Haustiere auch noch sehr beliebt in Deutschland sind, kannst du hier lesen: Yappiez Haustier Top 10.

Die durchschnittliche Lebenserwartung von Katzen ist unterschiedlich und abhängig von Faktoren, wie genetische Veranlagungen oder die Lebensumstände. Im Schnitt werden Katzen, die ihr Leben hauptsächlich draussen verbringen, 10 bis 12 Jahre alt, während Hauskatzen auch mal 15 bis 18 Jahre alt werden können.

Egal, ob deine Katze drinnen oder draußen lebt, es kann vorkommen, dass sie mal krank wird. Typische Katzenerkrankungen reichen vom harmlosen Katzenschnupfen bis hin zu Katzenleukämie. Du kannst aber einiges machen, damit das Risiko minimiert wird. Natürlich kann niemals garantieren werden, dass deine Katze, auch bei Einhalten der unten stehenden Tipps, keine Krankheit bekommt oder problemlos altert. Krankheiten treten leider auch häufig ohne spezifischen Grund auf. Aber mit diesen Tipps kannst du das Leben deiner Katze um einiges schöner und gesünder gestalten.

Ein gesundes Katzenfell ist wichtig

Ein Katzenfell soll glänzen und auch klettenfrei sein, um Gesundheitsrisiken wie ein Parasitenbefall oder Hautkrankheiten vorzubeugen. Katzen sind von Haus aus sehr saubere Tiere und kümmern sich selbst sehr gut um ihre Fellpflege. Aber es gibt verschiedene Katzenrassen, wo ein wenig Nachhilfe vom Herrchen oder Frauchen sehr willkommen ist. Vor allem Langhaar-Rassen und Katzen im Fellwechsel hilft mehrmaliges Bürsten pro Woche. Wichtig dabei ist  die Kontrolle mit dem Flohkamm, so entdeckst du schneller, ob deine Mieze einen Flohbefall hat.

Vorbeugung durch regelmäßiger Impfungen

Krankheiten, wie Tollwut oder Katzenseuche, können mit Hilfe von Impfungen vorgebeugt werden. Damit der Impfschutz gewährt bleibt, ist es wichtig die Impftermine stets im Auge zu behalten und die Impfungen zeitig zu erneuern.

Check-Ups der Katze beim Tierarzt

Vorsorgeuntersuchungen beim Tierarzt sind sehr wichtig, damit lassen sich Krankheiten in den meisten Fällen früher erkennen und somit kann auch die Behandlung schneller starten. Vor allem bei älteren Katzen wird dies immer wichtiger. Achte auch auf Veränderung oder Verletzung deiner Katze. Wie du den richtigen für deine Katze findest, liest du hier.

Die richtige Katzenernährung

Eine gute Ernährung spielt eine grosse Rolle bei der Gesundheit deiner Katze. Die richtige Ernährung ist wichtig für ein starkes Immunsystem und unterstützt somit auch die Gesundheit des Fells, der Zähne und der Gelenke. Die Katzenernährung wird normalerweise auch an die jeweilige Lebensphase und den Gesundheitszustand deiner Katze angepasst.

Katzen brauchen hochwertige Proteine in Form von Fleisch in ihrer Diät.  Ein gutes Katzenfutter enthält meistens einen 70-80 Prozent Fleischanteil.

Wenn auf der Verpackung steht, dass es „tierische Nebenerzeugnisse“ enthält, deutet das meistens auf eine niedrigere Qualität hin. Aber auch Konservierungsstoffe, Aromen oder Zuckerzusätze sollten am besten nicht im Katzenfutter enthalten sein. 

Wie bei Menschen kann auch Übergewicht oder Untergewicht bei Katzen sehr gefährlich sein. Zu schwere Katzen haben ein erhöhtes Risiko Diabetes mellitus und Arthrose zu bekommen. Unterernährte Katzen haben meistens auch ein schwaches Immunsystem. Untergewichtigkeit kann auch ein Krankheitssymptom sein. Suche deswegen im Zweifel einen Tierarzt auf.

Die Katze braucht genug Wasser

Genau wie die Menschen, brauchen auch Katzen viel Flüssigkeit. Wenn deine Katze zu wenig trinkt drohen Harnwegserkrankungen. Hierbei helfen kleine Trinkbrunnen, denn Katzen lieben fließendes Wasser. Aber auch gutes Nassfutter enthält viel Feuchtigkeit, worüber deine Katze auch mit Flüssigkeit versorgt wird.

Sinnvolle Beschäftigung und Aufmerksamkeit

Katzen schlafen, genau wie Hunde, sehr viel. Dennoch sind Beschäftigung und Aufmerksamkeit wichtige Komponenten für ein gesundes Katzenleben. Das gilt für Freigänger und sogar noch mehr für Wohnungskatzen. Das Bedürfnis an Bewegung in Form von Spiel ist vor allem für die geistige Gesundheit der Katze sehr wichtig. Das Spiel stärkt nicht nur die körperliche Fitness, sondern auch das Band zwischen dir und deiner Katze. Tägliches Spiel und natürlich auch eine Schmuse Einheit tun deiner Katze wirklich gut. Fordere deine Katze mit Intelligenzspielzeug, einer Katzenangel, Jagd- und Fangspiele heraus. Katzen können sich aber auch prima alleine beschäftigen. Es ist daher wichtig, dass sie die Möglichkeit zur Selbstbeschäftigung hat, falls du mal nicht da bist. Einen Kratzbaum oder spezielles Katzenspielzeug können dieses Bedürfnis gut erfüllen. 

Wohnung, Balkon und Garten katzensicher machen

Katzen können sich auch verletzen. Der Straßenverkehr ist für Freigänger natürlich ein großes Risiko. Diese Gefahr kennen die Wohnungskatzen nicht, aber da lauern andere Gefahr, wie ein Sturz vom Balkon. Mach daher dein Haus, Garten, Wohnung oder Balkon katzensicher, indem du giftige Pflanzen und gefährliche Gegenstände entfernst. Lass Fenster und Balkontüren nicht unbeaufsichtigt. Der Balkon sollte auf jeden Fall mit einem Netz gesichert werden, damit deine Katze nicht hinunter stürzen kann.

Gönne deiner Katze genug Ruhe & vermeide Stress

Viel Stress ist für sowohl Mensch als auch Tier nicht gut. Stress bei Katzen entsteht meistens durch unangenehme Situationen, wie laute Geräusche oder falsche Katzenhaltung. Wenn deine Katze keinen ruhigen Futterplatz oder Rückzugsort hat, kann dies für Stress sorgen. Aber auch eine zu kleine oder dreckige Katzentoilette sorgen bei Katzen für Stress. 

Denkst du darüber nach eine Katze zu adoptieren, recherchiere daher am besten vorab, ob du deiner zukünftigen Katze alles bieten kannst, was sie braucht. Wir hoffen, dass unsere Tipps dir weiter helfen können.

Kommentar schreiben